Schmalspurbahn Blankenstein - Blankenberg

Datum Bild
1757

Bau der Blankenberger Papiermühle, Eigentümer waren die Gebrüder Flinsch

1881

Kommerzienrat Anton Wiede kauft den Steuerschen Hammer und errichtet eine Holzschleiferei.

1883

Umwandlung der Holzschleiferei in eine Papierfabrik, Firmenname: Wiedes Papierfabrik Rosenthal

06.12.1894

Gotthelf Anton Wiede erwarb die Papierfabrik Flinsch in Blankenberg, dazu gehörten die Papierfabrik mit Zubehör, Felder, Wald, Wiesen, das Hammerwerk Katzenhammer mit Wohnhaus und Stallungen und das Dorfhaus Nr. 102, das Herrenhaus mit Garten und 80 ha Wald auf bayerischer Seite, ab 1899 der Wolfstein

1894/95

Der technische Ausbau in Blankenstein schreitet weiter voran: Errichtung einer Sulfitzellstoffanlage, verschiedenen Kocher und weitere Papiermaschinen. Zur Verbindung der Zellstoffproduktion mit der Blankenberger Papierfabrik wird eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 600 mm errichtet, dazu mußten die Straße nach Blankenberg untertunnelt und eine Brücke über die Saale gebaut werden. Die Bahnwagen wurden von Pferden gezogen und deswegen bekam die Strecke den Namen Pferdebahn.

1895

Ausbau der Papierfabrik Blankenberg und des Beiwerkes Katzenhammer

14.07.1897

Die Blankensteiner Papierfabrik erhält einen Bahnanschluß an die Strecke Triptis - Blankenstein.

1901

Durch die Erweiterung der Bahnlinie nach Marxgrün konnte von nun an nach Norden und Süden direkt verladen werden.

unbek. Schmalspurbahn

Auf der Schmalspurbahn werden später Feldbahndampflokomotiven eingesetzt und die Werksfeuerwehr nutzte diese zum Transport ihrer Ausrüstung.
(Quelle: ZPR Blankenstein)

1946

Zwangsverwaltung des Unternehmens und Enteignung, Verstaatlichung als VEB Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal, keine Demontage für Reparationsleistungen in Blankenberg

19.06.1990

Umwandlung in eine GmbH, Verwaltung durch die Treuhand

1994

Einstellung der Produktion in der Papierfabrik Blankenberg als Betriebsteil der ZPR Blankenstein GmbH

1995

Beginn des teilweisen Abrisses in Blankenberg, nach Bemühungen um den Erhalt der Anlage wird diese unter Denkmalschutz gestellt und soll diese als Museum dienen

ca. 2003 Blankenberg Schmalspurbahn
Schmalspurbahn Schmalspurbahn

Die ehemalige Feldbahn der Papierfabrik Blankenstein existiert weitestgehend heute noch. Sie ist in einem relativ guten Zustand. Vom originalen Fahrzeugpark ist nur ein Wagen übrig geblieben. Die Loks wurden wie in vielen anderen Feldbahnbetrieben der ehemaligen DDR nach der Außerdienststellung an Vereine und private Sammler abgegeben. Die Bilder zeigen Reste der Fabrik in Blankenberg, einen originalen Wagen der damaligen Feldbahn, und die Strecke entlang der Saale.
(Quelle: Seppelbahn - Fotos: Copyright K. Hoffmann)

ca. 2003 Blankenberg

Blick auf die Saale, rechts die Feldbahnstrecke, im Hintergrund das Werk in Blankenstein.
(Quelle: Seppelbahn - Fotos: Copyright K. Hoffmann)

06.06.2006 Feldbahn Feldbahn
Feldbahn Feldbahn
Feldbahn Feldbahn
Feldbahn Feldbahn

Hans Vogel aus Blankenberg hat den Betrieb auf der Feldbahn Blankenstein-Blankenberg wieder aufgenommen.
(Fotos: Copyright by Klaus Erbeck)